Der Zyklus der Jahresfeste

Der Zyklus der Jahresfeste

 

 

Imbolg- Lichtmess

am 2. Februar – die Farbe ist weiß

Die dunkelste Zeit ist vorbei.
In dem neu wachsenden Licht
zeigen sich die Visionen
für das beginnende Jahr.

 

 

Ostara- Frühlings Tag- und Nachtgleiche

am 21. März- die Farben sind hellgrün und hellgelb

Der Frühling klopft an, die Erde ist bereit.
Es ist die Zeit der Aussaat,
des Knospens und des Keimens
Im Tanz wollen wir mit Mutter Erde
zu einer neuen Wachstumsperiode aufbrechen.

 

 

Beltane- Walpurgisnacht

- Nacht zum 1. Mai- die Farbe ist rot

Die üppig blühende Natur betört unsere Sinne.
Wir wollen unsere sinnliche, wilde Weiblichkeit,
die Liebe zu allen Dingen
und zu uns selbst im Tanz erleben.

 

Lither- Sommersonnenwende

am 21. Juni – die Farbe ist rot

Wir feiern den Sommer in seiner größten Fülle.
Das Sonnwendfest ist ein Innehalten
auf dem Höhepunkt des Wachstums.
Nun gilt es, die Kraft in die Frucht,
und in die Wandlung von der kreativen Idee
in die Tat zu lenken.

 

Lughnasadh-Lammas- Schnitterinnenfest

am 2. August - die Farben sind rot-schwarz

In der Sommerfülle ist die Fruchtbildung
im vollen Gange. Zum Einholen unserer Ernte
brauchen wir Schnitterinnen Entschlußfreudigkeit
und Kraft für klare Entscheidungen

 

Mabun- Herbst Tag- und Nachtgleiche

am21. September – die Farben sind orange, braun, gold, weinrot

Von der Fülle des Sommers gesättigt,
zieht die Natur ihre Energie ins Erdinnere zurück.
Auch wir ziehen Bilanz und betrachten
unsere Licht- und Schattenseiten

 

Samhein- Allerheiligen

in der Nacht zum 1. November – die Farbe ist schwarz

In dieser dunkelsten Zeit können wir
die Erfahrungen des Jahres verarbeiten.
Es geht um das Loslassen, Betrauern und Umwandeln,
um das Neuwerden und Fokussieren auf die Essenz.

 

Jul- Wintersonnenwende

am 21. Dezember – die Farben sind schwarz mit etwas weiß oder gold

Die dunkelsten Tage im Jahr bergen
in ihrer Tiefe das Geheimnis der Wende.
Wenn wir uns in die Stille der Dunkelheit hineinbegeben,
können wir diesen Impuls spüren.